Ich suche nicht – ich finde!

So hat der große Maler Pablo Picasso einmal gesagt. Das klingt, finde ich, ganz schön eingebildet. Andere Leute müssen erstmal auf die Suche gehen, bevor sie finden: Den Autoschlüssel, die Brille oder eine Idee für diesen Blogbeitrag.

Nur er, der große Künstler, scheint das nicht nötig zu haben. Er überspringt einfach den mühsamen Prozess des Suchens und ist gleich am Ziel. „Ich suche nicht – ich finde!“ Soll man das glauben?

Mich hat dieser Satz immer ein bisschen verwundert, bis ich einmal entdeckt habe, dass der noch weiter geht, und dass Picasso sagt: „Suchen, das ist das Ausgehen von alten Beständen und das Finden-Wollen von bereits Bekanntem. Finden, das ist das völlig Neue. Alle Wege sind offen, und was gefunden wird, ist unbekannt. Es ist ein Wagnis, ein heiliges Abenteuer. Die Ungewissheit solcher Wagnisse können eigentlich nur jene auf sich nehmen, die in der Unsicherheit sich geborgen wissen, die im Ungewissen geführt werden, die sich vom Ziel ziehen lassen und nicht selbst das Ziel bestimmen.“

Obwohl für mich als Trainer wichtig ist meine Ziele aufzuschreiben, und mir eine Handlungsliste zu schreiben wie ich die Ziele erreiche!

Weiterhin ist Geborgenheit und Festigkeit im Leben wichtig! Wenn ich das lese, dann denke ich: „Ja, das wünsche ich mir: Mich so geborgen fühlen, so eine Festigkeit in mir spüren, dass ich mich einlassen kann auf das Abenteuer Leben. Dass ich den Mut finde, die engen Grenzen meiner Gewohnheiten und meine eingespurten Verhaltensweisen zu überschreiten. Dass ich bereit bin, mich für neue Ideen und neue Erfahrungen zu öffnen.

„If you can dream it, you can do it!“, sagte schon Walt Disney.

Und dass ich loslassen kann. Nicht mehr alles kontrollieren, durchplanen und bestimmen muss, sondern die Hand öffnen und mich führen lassen, von einem, der weiter sieht als ich, und der Großes mit mir vorhat. Mir geht es immer so…ich bin ungeduldig und möchte am besten heute schon die Welt erobern! Diese innere Unruhe, diese Unzufriedenheit, die in so vielen steckt, die kommt bei ihm zur Ruhe (Gott). Da ist so ein Motor in uns, der immer brummt und läuft, weil wir auf der Suche sind. Jeder von uns ist sozusagen ein – „Jäger des verlorenen Schatzes“. Wir haben etwas verloren, und unsere Seele ist unablässig dabei, danach zu suchen. „Irgendwo da draußen muss es sein“, denken wir. „Irgendwann muss es doch kommen, dieses „Glück“, wo ich dann wirklich zu mir selber finde, wo ich mich unbeschwert und frei und lebendig fühle!“

„I found it!“ – „Ich hab´s gefunden!“

Viel Spass beim Finden!

Mit den besten mentalen Erfolgsgrüssen,
Swen-William Bormann 😉 Wenn Du es träumen kannst, dann kannst Du es auch: “Einfach tun”!

8 thoughts on “Ich suche nicht – ich finde!

  1. Vielen Dank für Deinen von Herzen geschiebenen Beitrag. Er spricht mir voll und ganz aus der Seele. Dem GROSSEN hingeben, dem GÖTTLICHEN voll vertrauen, das ist Leben und eine Energie unbeschreiblich schön.
    Ich wünsche Dir und Deiner Arbeit weiterhin viel Erfolg.
    Alles Liebe
    Anita

    • Hallo Anita,

      Danke für Dein Lob.
      Deshalb schreibt man ja die Beiträge um andere zu inspirieren – sowie auch Dich.
      Auch für Deine Arbeit „Gefühleleben“ das erdenklich Beste.

      Da fällt mir noch ein passender Sinnspruch ein: „Das Wesentliche ist für das Auge unsichtbar, man sieht nur mit dem Herzen!“

      LG Swen-William:-)

  2. Pingback: Tweets that mention Ich suche nicht – ich finde! « Mentaltrainer1's Blog -- Topsy.com

  3. Lieber Swen,

    Die gedankliche Konzentration auf die Lösung schafft die Lösung.

    Je mehr wir jemanden oder etwas hinterher jagen, desto mehr werden wir gejagt…:-)

    Vielen Dank für diesen inspirierenden Artikel.

    Mit herzlichen Grüssen

    Ernst

    Das Glück Deines Lebens hängt von der Beschaffenheit Deiner Gedanken ab…

    Marc Aurel

    eig. Marcus Aurelius Antonius
    röm. Kaiser (161-180) u. Philosoph 121 – 180

  4. lieber swen,
    kann dies nur bestätigen. auch ich habe nach langer zeit gelernt nicht alles kontrollieren zu können. „loslassen.“ dadurch haben sich neue türen geöffnet. nur wer bereit ist sich auf etwas neues einzulassen lernt dazu. an etwas festhalten heißt stehenbleiben.
    lg katrin

  5. Pingback: Durchstarter « Mentaltrainer1's Blog

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