Stressabbau – Tipps gegen Stress

Was ist Stress überhaupt?

Stress ist ein natürlicher Vorgang im Körper, der diesen zu Höchstleistungen aktiviert und schon seit Beginn der Menschheit auch das Überleben sichert.

Beim Menschen werden Stresshormone ausgeschüttet, um ihn zu Höchstleistungen in Gefahrensituationen anzutreiben. So war es zumindest damals, als wir noch in Höhlen lebten und unser Überleben von Aufmerksamkeit und Leistungsfähigkeit abhing.
Auch wenn diese direkten Gefahren, z. B. durch wilde Tiere, heute nicht mehr lauern, funktionieren wir aber noch immer genau wie zu Urzeiten. Und so ist es eben die unerledigte Arbeit oder der zeitliche Stress, der genau diese Bereitschaft zu Höchstleistungen in uns weckt.
Soweit ist das in Ordnung, wenn diese Phasen nicht zur dauerhaften Situation werden, denn lediglich Dauerstress macht irgendwann krank und muss aus dem Leben somit herausgenommen werden.

Stressige Phasen sind normal und gehörten zum Leben schon immer dazu.

Kleine Entspannungsphasen in den Alltag einbauen

Die Entspannung fängt dann schon damit an, sich zum Beispiel gezielt Pausen einzuplanen. Allein die Tasse Kaffee oder Tee oder auch das Glas Milch in Ruhe getrunken – und ohne die Erledigung von Arbeit nebenher – kann schon zu einer wirksamen Reduzierung der Anspannung führen. Bewusst atmen und sich auf den Atem – also das gezielte Luftholen und Luft ausstoßen – und die Konzentration auf diesen Vorgang kann in stressigen Situationen eine echte Hilfe sein, die von der Umgebung überhaupt nicht wahrgenommen wird. Rituale wie die anfangs erwähnte Pause mit dem Kaffee, die halbe Stunde Mittagspause, die gezielt zum Bummeln und Abschalten genutzt wird oder auch das regelmäßige Bad nach der Arbeit können im Alltag entspannende Wirkung haben. Wer sich langfristig etwas richtig Gutes tun möchte, bucht einfach bei der Volkshochschule oder auch einem privaten Trainer einen Kurs zur Progressiven Muskelentspannung. Hier erlernt man nämlich, den Körper gezielt anzuspannen und wieder zu entspannen. Diese Fähigkeit kann langfristig – also nach einiger Übung – in allen Alltagssituationen genutzt werden und für eine Reduzierung der Anspannung sorgen.

Haben Sie keine Angst vor Stress, und bleiben Sie stressfrei!

Mit den besten mentalen Erfolgsgrüssen,
Swen-William Bormann 😉 Wenn Du es träumen kannst, dann kannst Du es auch: “Einfach tun”!

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11 Kommentare Gib deinen ab

  1. Tom Glasauer sagt:

    Einer der wichtigsten Stressauslöser ist heutzutage das „Multitasking“. Parallel zum Bügeln wird fern gesehen und noch mit der besten Freundin telefoniert. Beim Schreiben eines Berichtes lassen wir uns gerne von einer eMail unterbrechen und benötigen dann wieder eine Weile bis wir den roten Faden gefunden haben. Mein Tipp: Entschleunigung! Weniger gleichzeitig machen, dafür effizienter.

    1. Hallo Tom Glasauer,
      Danke für Ihren ausführlichen Kommentar und für den Tipp.

      LG Swen-William Bormann;-)

  2. Elmar Berger sagt:

    Ein sehr wichtiges Thema, mit dem auch ich mich gezwungenermaßen auseinandersetzen mußte. Ich hatte vor 8 Jahren einen schweren Schlaganfall, der durch Stress ausgelöst wurde. Ich hatte die Warnzeichen des Körpers ignoriert und mußte dann die bittere Pille schlucken.
    In der REHA mußte ich dann lernen, mit Stress richtig umzugehen. Ich lernte auch Einiges über Stress, z.B. daß Stress nicht immer negativ ist. Darüber berichte ich auch auf meiner Webseite.
    Fazit: Höre auf Deinen Körper, was er Dir sagen will. Er weiß in der Regel am besten, was gut für Dich ist.

    1. Hallo Elmar Berger,
      erstmal Gratulation das Sie so einen schweren Schlaganfall überstanden haben. Natürlich zeigt der Körper vorher schon Signale. Ich kenne das aus meiner Familie, da ist mein Schwager mit 41 Jahren an einem Schlaganfall gestorben. Er hatte auch die vorherigen Signale übersehen, wobei auch genauso die Ärzte versagt haben. Er hatte 2 Monate vor seinem Tod ein Blackout: Er wußte nicht mehr wo er war, und sein Sprachzentrum war kurz geschädigt! Man schickte Ihn zu mehreren Untersuchungen, und die nicht sehr qualifizierten Ärzte (nicht jeder Arzt ist ein guter Arzt, sowie es auch schlechte und gute Handwerker gibt!), die Diagnostizierten: „Eine starke Migräne, eine Art Stresssymptom!“ Ich sagte damals: „Bist Du Dir sicher, lasse Dich lieber von den Herzspezialisten in Heidelberg testen, die Wissen was Sie tun!“ Nach 2 Wochen ging er wieder arbeiten, und am 03. Oktober (Tag der deutschen Einheit – es regnete den ganzen Tag!) starb er dann.
      Deshalb gebe ich den Rat hören Sie in sich hinein, und interpretieren Sie die Zeichen Ihres Körpers richtig, denn der gibt Ihnen Wahrnsignale. Und lesen Sie mal meinen Blogartikel: „Der Arzt in uns selbst!“
      Ich wünsche Ihnen die beste Gesundheit und maximale Erfolge bei Ihren Vorhaben!

      Mit den besten mentalen Erfolgsgrüssen,
      Swen-William Bormann;-) If you can dream it, you can do it! Wenn Du es träumen kannst, kannst Du es auch tun!

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