Mentaltraining im Sport

Liebe Blogleser,

immer wieder werde ich gefragt: „Funktioniert Mentaltraining im Sport?“

Deshalb schreibe ich Ihnen in diesem Blogbeitrag etwas ausführlicher zu dem Thema „Sportmentaltraining“. Und ich werde es mit Zeitungsberichten über erfolgreiche Sportler belegen.

Viele Trainer im Sport kennen dies von Ihren Schützlingen:

  • Im Training Spitze… – im Wettkampf nur im Mittelfeld …
  • Den Start komplett verschlafen …
  • Vor dem Start nervös, dass die notwendige Ruhe und Konzentration fehlt …
  • Die „richtige“ Technik will einfach nicht funktionieren …
  • Die Motivation für das Training lässt zu wünschen übrig …
  • An und für sich ein gutes Talent aber der Durchbruch lässt auf sich warten …
  • Seit der letzten Niederlage (Sturz …) ist das Selbstvertrauen angeschlagen …

Die ganzen aufgeführten Punkte sind ja schon ein gutes Argument für Sportmentaltraining!

Dazu eine Aussage vom Beachvolleyball-Nationalspieler (Olympiateilnehmer) Eric Koreng: „Mentaltraining ist für uns elementar wie Balltraining, Techniktraining oder Krafttraining“. Sein Beachvolleyball-Partner David Klemperer sagte: „Im Bereich des mentalen Trainings liegen sicherlich Ressourcen, die bislang am wenigsten ausgeschöpft sind.“

Den gesamten Zeitungsbericht dazu lesen sie hier: Volleyball-Portal !

Hierzu auch eine Meinung von Professor Kurt Eberspächer, der bekannt ist durch sein Bestseller „Gut sein, wenn`s drauf ankommt!“ (http://bit.ly/gF4Cci): „Durch mentales Training ist es möglich, Vorstellungen zu verändern und damit wirksame wie konstruktive Handlungsmöglichkeiten für Anforderungen jenseits der Routine zu begründen und zu konzipieren, weil man damit eine mentale Basis für das Gelingen legen kann, bei der Vorstellungen zu unterstützenden, hilfreichen Landkarten oder gar Navigationssystemen werden.“

Ein weiteres Beispiel für erfolgreiche Sportler die Mentaltraining nutzen ist der mehrfache Olympiasieger im Skispringen Simon Ammann aus der Schweiz. Er sagte zum Thema Mentaltraining im Sport: „So kann ich das Beste aus mir rausholen!“ Den gesamten Artikel zum „Bodenpersonal“ von Simon Ammann lesen Sie in der Schweizer Zeitung „Blick“. In die Riege der Skispringer gehört auch der Vierschanzen-Tournee-Gewinner Thomas Morgenstern, der jahrelang sehr verbissen an seinem Erfolg gearbeitet hatte. Die nötige Gelassenheit holte er sich bei einem Mentaltrainer, und er sagte dazu: „Ich bin als Mensch dadurch gereift!“ Den kompletten Artikel lesen Sie in der „Mainzer Rheinzeitung“.

Sie sehen also was erfolgreiche Sportler mit dem Mentaltraining erreicht haben!

Grundpfeiler dazu sind:

  • Klare Zielsetzung (richtige Formulierung)
  • Visualisieren des Erfolges bzw. Sieges
  • Motivation für Training und Wettkampf
  • Mit voller Energie und Konzentration in den Wettkampf
  • Energie und Kraft auf Abruf
  • Durchhaltevermögen (Disziplin)
  • Entspannungsübungen
  • Erlernen von Bewegungsablauf und Technik
  • Rückschläge verarbeiten
  • Schnellere Regenerierung bei Verletzungen

Lesen Sie zum Thema Sportmentaltraining auch über meinen Schützling Alex Schier!

Mentaltraining im Sport ist unumgänglich…

Mit den besten mentalen Erfolgsgrüssen,
Swen-William Bormann 😉 Wenn Du es träumen kannst, dann kannst Du es auch: “Einfach tun”!

19 Kommentare Gib deinen ab

  1. Chris sagt:

    Ich hab eine Dokumentation über das Training von Skifahrern gesehen. Die Trainieren beinahe so viel in ihrer Vorstellung, wenden also Visualisieren an als sie praktisch trainieren. Ich denke, dass so mancher Sportler seine Performance durch Visualisieren weiter steigern konnte.

  2. Ralph sagt:

    Mentales Training macht meiner Meinung nach 50% des Erfolges im Sport aus. Ohne geht es einfach nicht

    1. Danke für Ihren Kommentar 😉

      Ich würde sagen es ist über 50%, und jeder Sportler der Erfolg haben will – wird es nutzen!

      Mit den besten mentalen Erfolgsgrüssen,
      Swen-William Bormann 😉 If you can dream it, you can do it!

  3. Anil sagt:

    Ein sehr interessantes Thema das hier angesprochen wird, leider zu selten. Da es auch einfach von vielen unterschätzt wird.

    Ich denke auch das Mentales Training im Sport genauso wichtig ist, wie Kraft, Ausdauer oder Technik- Training. Ich selbst Boxe sehr gerne und sehe im Training sehr oft Leute die am „bloßen“ Sandsack verdammt gut sind. Im Ring jedoch ganz anders drauf sind, sehr nervös und angespannt. Das ist auch natürlich genau die Stärke der „Erfahrenen“.
    Da Sie diese Situation schon öfter hatten. Wenn ich mir das ganze aber vorstelle und visualisiere, sammle ich auch „Erfahrungen“. Dementsprechend bin ich auch viel lockerer und entspannter im Ring. Um es mal auf mein Training zu übertragen 🙂

    1. Hallo Anil Zengin,

      nicht nur das es unterschätzt wird – es wird auch leider mit vielen Vorurteilen in eine Schublade gesteckt. Doch erfolgreiche Sportler nutzen diese Techniken, und die wissen alle das alles „im Kopf“ entschieden wird.
      Nervosität ist ein Gefühl, und ein bisschen schadet auch nicht, doch auf Dauer wird es den Sportler eher lähmen. Denn zur Nervosität kommt dann auch noch ein Gefühl der Angst.
      Mit Sportmentaltraining gibt es viele Techniken um dies in den Griff zu bekommen, und immer besser zu werden.

      Viel Erfolg im Boxring 😉

      Mit den besten mentalen Erfolgsgrüssen,
      Swen-William Bormann 😉 If you can dream it, you can do it!

  4. Über den Nutzen muss man glaube ich nicht mehr diskutieren. Allerdings sollte es dann nicht plötzlich so laufen, dass ein Sportler das Gefühl hat, „ich mache jetzt schnell mal ein Tagesseminar und lese ein Buch und dann ist alles anders“. Denn es braucht wirklich auch Training, um eine maximale und nachhaltige Wirkung zu erzielen.

    Ich stelle aber immer wieder fest, dass dem Sportmentaltraining oder dem Mentaltraining generell zu wenig Beachtung geschenkt wird. Dies hat wahrscheinlich einerseits damit zu tun, dass die meisten Athleten den Nutzen nicht auf Anhieb verstehen, andererseits gibt es aufgrund falscher Vorstellungen auch noch Berührungsängste. Des Weiteren braucht es, wenn man sich intensiv damit beschäftigt, einen Veränderungsprozess. Und Veränderungen sind naturgemäss oft mit Widerstand verbunden. Da braucht es teilweise erst einen (starken) Leidensdruck, obwohl Präventivmassnahmen, genauso wie in der Gesundheit, auch im mentalen Bereich besser wären.

    1. Lieber Matthias Stäuble,
      wie bei allem ist viel Training und Übung gefragt. Es ist nicht mit einem Seminar, einmal lesen und ausführen getan. Es ist ein Prozess der einfach Zeit benötigt.
      Die Deutschen allgemein müssten sich mehr mit dem Thema beschäftigen und auseinandersetzen. Es scheint auch mit unser deutschen Prägung zusammen zu hängen, denn es gibt mehr als nur Fachwissen (daraus folgernd: Fachidioten!). Wir brauchen mehr Persönlichkeitsentwicklung schon in den Schulen, denn da liegt der Hund begraben.

      Also weiterhin viel Erfolg bei der Präventionsarbeit!

      Mit den besten mentalen Erfolgsgrüssen,
      Swen-William Bormann 😉 If you can dream it, you can do it!

  5. Die Visualisierung geht besonders gut, wenn der kritische Faktor, das Bewusstsein, umgangen wird, sprich, man sich in einem Trancezustand befindet. Diesen kann man binnen weniger Minuten erzeugen, so dass das Ziel ohne „Wenn-und-Aber“ gesehen und gefühlt werden kann.

    1. Hallo Ulrich Eckhardt,
      der Trancezustand kann helfen und erleichtert die Situation! Jeder kann den Zustand erreichen, wenn er in einem ruhigen Raum ist ohne Störung. Die Trance wird von uns selber erreicht. Danke für die Anmerkung 😉

      Mit den besten mentalen Erfolgsgrüssen,
      Swen-William 😉 Wenn Du es träumen kannst, dann kannst Du es auch: “Einfach tun”!

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