Sandkasten Psychologie

Liebe Blogleser,

diesmal möchte ich mit einem Zitat von Hans Kudszus beginnen:

„Geist kämpft nicht. Er spielt im Sandkasten. Das Mögliche ist notwendiger als das Wirkliche.“

Was unser Geist spielt im Sandkasten? In vielen Situationen im Berufsleben fühlen wir uns zurückversetzt in den Sandkasten:

  • Ich habe die größte Sandburg gebaut!
  • Das ist meine Schaufel!
  • Ich war zuerst hier, und darf entscheiden!
  • Du hast mein Kunstwerk zerstörrt – Du Ignorant!
  • Du … u.s.w.

…ist diese Situation heute nicht die Gleiche wie früher im Sandkasten? Na klar, alles beginnt in dieser Phase:

Männer lieben den Wettbewerb. Mann gegen Mann. Sie lieben es, zu gewinnen. Und wenn sie es tun, dann wollen sie ihren Erfolg auch alleine auskosten.

Noch ein wertvolles Zitat vom Managment-Trainer-Guru Brian Tracy (aus Thinking Big!) dazu:

„Arbeit wird von vielen als riesiger Sandkasten verstanden , in dem man ab und zu spielt und ein paar Dinge erledigt, ein Gehalt bekommt und dann nach Hause geht.“

Interessante Ergebnisse zum Teamverhalten bei Männern und Frauen liefert nun eine aktuelle Studie des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB): Bevor männliche Leistungsträger mit “schwächeren” Teammitgliedern zusammenarbeiten, gehen sie lieber gleich den Soloweg. Ist das nicht wie im Sandkasten?

War das früher auch nicht so im Sandkasten? Na klar!

Wenn das Teamplay in Firmen gut funktioniert, dann hat der Teamleiter, eine gute Hand bei der Mitarbeitersuche gehabt. Männliche Teamplayer funktionieren dann gut, wenn Sie alle Kollegen auf ein gleiches Level einschätzen. Sonst spielen Männer nur gut in einem Team, wenn Sie die Chance auf die „Sandkasten-Meisterschaft“ haben.

In der Studie wird belegt das Männer sich in Einzelkämpfersituationen, so wie früher im Sandkasten, eher mit dem Wettbewerb messen. Bei Teamaufgaben ist es genau anders herum, da sind die Frauen besser geeignet. In Teams ist es also wichtig das gleichstarke Männer miteinander arbeiten, dann ist der Teamerfolg auch besser gewährleistet!

Wie früher auch beim Fußballspielen: „Ich spiel’ nur mit, wenn ich mit dem XY in einer Mannschaft spiele. Sonst gehe ich heim.“

Was sich nun naiv anhört, und bei Frauen Stirnrunzeln hervorrufen wird: Über den intensiven Geltungsdrang von leistunsorientierten Männern! Doch diese liefert in Wahrheit aber auch eine wertvolle Ergänzung zur Erforschung von Teamverhalten. Denn der Erfolg von Teams hängt von den Leistungsträgern ab!

Dazu noch ein Geistesblitz: „…angefangen im Sandkasten, trainiert in der Schule und perfektioniert im Berufsleben!“

Erkenntnis: Wenn Männer dann so ticken, dann gebe Ihnen auch die Schaufel im Sandkasten 😉

Mit den besten mentalen Erfolgsgrüssen,
Swen-William Bormann 😉 Wenn Du es träumen kannst, dann kannst Du es auch: “Einfach tun”!

One thought on “Sandkasten Psychologie

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