Burnout – kann Deutschland eine Welle überrollen?

Hallo liebe Blogleser,

wie schon in meinem ersten Blogbeitrag Burnout: „Erkennen – Anerkennen – Vorbeugen“, ist das Thema aktueller den je, natürlich möchte ich kein Schreckens-Szenario malen – doch dürfen wir die Augen vor der Gefahr nicht verschließen. Burnout ist in aller Munde – vor allem, seit Prominente wie Fußballtrainer Ralf Rangnick, Skispringer Sven Hannawald oder Fernsehkoch Tim Mälzer publik machten, dass sie unter totaler Erschöpfung litten und von ihrem Job pausierten oder gleich ihre Karriere beendeten. Doch man muss nicht prominent sein, um an Burnout zu leiden. Entweder sind Sie selbst gefährdet – oder die tickenden Zeitbomben sind um Sie herum. Das könnte sogar eine Welle auslösen! Die Zahl der Krankschreibungen aufgrund des neuen Volksleidens ist laut Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) regelrecht explodiert: Seit 2004 um fast 1400 Prozent – jedoch von einem sehr niedrigen Niveau aus. Auf 100 Versicherte kamen im Jahr 2004 nur 0,6 Fehltage wegen Burn-outs, 2011 waren es etwa neun Tage gewesen. Im Vergleich zu psychischen Erkrankungen ist das nicht besonders viel, bei Depressionen waren es zuletzt 73 Ausfalltage. Trotzdem: Burnout breitet sich immer weiter aus.

Müde, antriebslos, erschöpft – so beginnt der Burn-out in den meisten Fällen. Und wird doch oft nicht wahrgenommen, denn zu alltäglich scheinen viele Symptome. Erschöpfung auf allen Kanälen: körperlich und emotional, auf kognitivem Niveau und in der sozialen Beweglichkeit – das sind die klarsten Anzeichen, vor allem, wenn sie geballt und über einen längeren Zeitraum auftreten.

Zur körperlichen Erschöpfung zählen die Experten Schlaflosigkeit, Erschöpfungszustände, Infekte, Erkältungskrankheiten, Rücken- oder Kopfschmerzen. Emotional zeige sich das Ausgebranntsein durch Müdigkeit und Abgeschlagenheit, Niedergeschlagenheit und innere Unruhe.

„Die Gedanken kreisen ständig!“

Wenn auch der soziale Bereich betroffen ist und damit häufig Dinge, die eigentlich ein Ausgleich zur Arbeitswelt sein sollten, ist es ratsam, die Notbremse zu ziehen. „Das macht sich bemerkbar, wenn man sich um Hobbys gar nicht mehr kümmert, Freundschaften auf Eis legt und man sich einfach nur noch zurückziehen will.“

„Ergebnis einer lang anhaltenden Überforderungssituation“.

Häufig verbirgt sich hinter dem Burnout eine Depression. Besonders im beruflichen Umfeld muss da sehr sensibel damit umgegangen werden. Führungskräfte können folgendes bei gefährdeten Mitarbeitern feststellen: Oft legen einst sehr gute Mitarbeiter eine gleichgültige Einstellung zur Arbeit an den Tag, distanzieren sich und werden zynisch. Auch seien verringerte Arbeitsleistungen sowie eine dauernde Unzufriedenheit typisch.

So ein Prozess zieht sich meistens über Jahre hin, und wird meistens spät entdeckt. Man hat den Eindruck, dass man in seiner Leistungsfähigkeit nachlässt, leichter abgelenkt ist und sich nicht so schnell erholt. Doch statt sich Ruhe und eine Auszeit zu gönnen, legen viele Menschen noch eins drauf, um den gleichen Output abliefern zu können. Als Erstes werden also die Erholungsressourcen beschnitten, die man hat. Man leidet ohnehin an Schlafstörungen, steht aber eine Stunde früher auf, um ins Büro zu gehen. Denn vielen Arbeitnehmern sei es immens wichtig, eine intakte Fassade möglichst lange aufrechtzuerhalten.

„Der Burnout trifft oft Menschen mit hohem Selbstanspruch und einer perfektionistischen Ader, die ihr Selbstbewusstsein über Erfolg im Job definieren.“

Ehrgeiz, ein hohes Kontrollbedürfnis, aber auch ein hohes Beliebtheitsstreben – das sind Eigenschaften, die uns antreiben und erfolgreich machen, die aber auch zu Stressfallen werden können.

Ein paar wertvolle Tipps um der Burnout Welle zu entgehen:

1. Suchen Sie sich einen Job der nicht nur Beruf, sondern Berufung ist.

2. Der Job sollte Ihnen zu großen Teilen auch Spaß machen.

3. Arbeit und Privatleben sollte man trennen können.

4. Sie sollten Hobbies nachgehen, wie z.B. ein Sport der Ihnen Spaß macht!

5. Rauchen und Alkohol trinken sollte man auf ein gewisses Maß herunterfahren, und mit gesunder Ernährung auffangen. Am Besten wäre es natürlich wenn Sie darauf verzichten können 😀

6. Eine gute und liebevolle Partnerschaft, und eine Familie mit gutem Teamwork.

7. Beschäftigen Sie sich mit sich selbst, um Ihr eigenes „Ich“ besser kennen zu lernen.

8. Lernen Sie Selbstliebe!

Wir sollten alle umdenken und schon mit der Prävention in der Schule starten!

Laufen Sie jetzt mit offenen Augen durch die Welt, und wenn Sie von solchen Symptomen betroffen sind,  lassen Sie sich bitte helfen. Denn es geht nur mit Hilfe zur Selbsthilfe! Warten sollten Sie nicht …

P.S.: Eine große Hilfe für Sie können da auch meine Volltrefferprodukte sein!

Mit den besten mentalen Erfolgsgrüssen,
Swen-William Bormann 😉 Wenn Du es träumen kannst, dann kannst Du es auch: “Einfach tun”!

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