Gastbeitrag von Bernhard Gusenbauer: „Haruurara, gib niemals auf!“

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Hallo liebe Blogleser,

ich habe wieder einen tollen Gastautor für meinen Blog ausgesucht. Er ist ein Österreicher, der einen Blog mit Motivationsgeschichten betreibt, und sein Name ist Bernhard Gusenbauer. Er hatte das Ziel Profi-Fußballer zu werden, doch eine schwere Verletzung durchkreuzte sein Vorhaben. So musste er wieder aufstehen und andere Wege zu suchen, und er fand es in der Motivation und Persönlichkeitsentwicklung! Jetzt der langen Vorrede genug – starten wir mit seiner tollen Geschichte:

Haruurara, eine braune Vollblutstute, wurde 1996 auf der Insel Hokkaido (Japan) geboren. Da das Fohlen sehr klein und schwach war, konnte man keine Interessenten finden, der sie kaufen würde. Und so kam es in Besitz von einem Jockey, der die Stute als Rennpferd ausbilden wollte. Das Training gestaltete sich schwierig, Haruurara war schreckhaft und hatte Angst vor anderen Pferden, weshalb immer nur morgens oder spätabends trainiert werden konnte. Haruurara gab immer ihr Bestes im Training, machte aber kaum Fortschritte da sie einfach eine zu schwache Veranlagung hatte. Und so war es kaum verwunderlich, dass sie bei ihrem ersten Rennen nur als abgeschlagene Letzte über die Ziellinie lief.

Mittlerweile hatte sie knapp 80 Rennen absolviert, und die Vollblutstute hatte es immer noch nicht zu einem Sieg geschafft. Die Tage von Haruurara schienen gezählt, denn das Rennpferd brachte einfach kein Preisgeld ein. Hinzu kam dass die Betreiber der Rennbahn hoch verschuldet waren und knapp vor dem Bankrott standen. Und so drohte Haruurara das Schlachthaus, denn das Pferdefleisch sollte zumindest ein wenig Geld einbringen.

Währenddessen berichtete ein Lokalreporter von dem Schicksal und der ununterbrochenen Niederlagenserie von dem Pferd. Wie durch einen Wink des Schicksals bekam die nationale Presse davon Wind und berichtete ebenfalls von dem glücklosen Pferd, welches einfach nicht gewinnen konnte. Plötzlich kamen immer mehr Menschen von weiten Teilen Japans auf die Rennbahn, und bald waren es doppelt so viele wie sonst. Und sie alle kamen nur um Haruurara zu sehen, einem eigentlich unbedeutenden Rennpferd in Japan. Wieder war ein Rennen angesetzt und die Stute belegte wieder nur den letzten Platz. Aber nicht das Siegerpferd erhielt den lautesten Applaus, sondern mit Abstand Haruurara. Aber warum war das so?

Obwohl Haruurara immer verlor, gab sie stets ihr Bestes. Trotz ihres schmächtigen Körpers kämpfte sie angestrengt bei jedem Rennen um einen Erfolg und gab nie auf. Durch diesen Wesenszug verkörperte sie perfekt den Geist des einfachen japanischen Arbeiters, im Angesicht der Niederlage niemals aufzugeben. Japan war in dieser Zeit in einer schwierigen wirtschaftlichen Situation und Haruurara gab vielen Menschen Zuversicht, nicht aufzugeben und weiterzumachen. Bald jubelten mehr als 10.000 Fans der Stute zu, Haruurara hatte die Herzen der Menschen im Sturm erobert, auch als sie schon mehr als 100 Rennen nicht gewinnen konnte.

Zuschauer: „Es sind harte Zeiten, und wir Arbeiter wissen nicht, was morgen aus uns wird. Wenn ich dieses Pferd sehe, das nie aufgibt, dann macht mir das Mut.“

Haruurara wurde ein absoluter Medienstar, Reiseagenturen organisierten Gruppentouren und Fernsehstationen schickten ihre Kamerateams, um das Pferd zu besuchen. T-Shirts mit dem Text „Haruurara, gib niemals auf“ wurden verkauft, aus dem Schweifhaar wurden Glücksbringer hergestellt und Haruurara trat in TV-Werbespots auf und sogar ein Film wurde über sie gedreht. Nicht schlecht für einen Verlierer, der mit einem Huf bereits im Schlachthaus stand.

Durch ihre Popularität rettete Haruurara die verschuldete Rennbahn vor der Pleite, die nach vielen Jahren wieder einen Gewinn erwirtschaften konnte.

Haruurara wurde nach ihrer „erfolglosen“ Karriere auf eine Farm in der Nähe ihres Geburtsortes gebracht, wo sie bis heute ihren Lebensabend verbringt. Das Schlachthaus blieb ihr erspart.

Haruurara wurde zum beliebtesten Rennpferd Japans, obwohl sie kein einziges Rennen gewinnen konnte. Entscheidend war die Einstellung im Angesicht der Niederlage trotzdem immer alles zu geben, egal ob man nun gewinnt oder verliert.

 Hier kommen Sie zum Blog Motivationsgeschichten (anklicken!) vom Autor Bernhard Gusenbauer, und können mit ihm dort in Kontakt treten!

Jetzt freue ich mich, wenn Ihnen der Gastbeitrag auch so gut gefallen hat wie mir, und Sie teilen ihn mit voller Wertschätzung in Ihrem Netzwerk!

Mit den besten mentalen Erfolgsgrüssen,
Swen-William Bormann ;-) Wenn Du es träumen kannst, dann kannst Du es auch: „Einfach tun“!

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