Zweiter Gastbeitrag von Bernhard Gusenbauer: „Faith – Der Hund, der läuft wie ein Mensch“

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Hallo liebe Blogleser,

was 2. Gastbeitrag? Ja, weil die erste Motivationsgeschichte von Bernhard Gusenbauer so gut angekommen ist, und mir die zweite Geschichte mit dem Hund Faith so gut gefallen hat, konnte ich Ihnen diese nicht vorenthalten. Lange Vorrede kurzer Sinn – lassen Sie sich von der Geschichte einfach verzaubern:

Die Mischlingshündin „Faith“ wurde in den USA geboren. Sie kam jedoch verkrüppelt mit nur drei Beinen zur Welt, mit zwei gesunden Hinterbeinen und einem stark deformierten Vorderbein. Die kleine Faith war sehr schwach, sie konnte sich nicht gegen ihre Geschwister durchsetzen und wurde außerdem nach kurzer Zeit von der Mutter verstoßen. Der Besitzer gab die Hoffnung für Faith auf und wollte den Hund beim Tierarzt einschläfern lassen, denn er sah keine andere Möglichkeit für das verkrüppelte Tier. Aber im letzten Moment hatte die Familie Stringfellow Mitleid mit dem armen Hund nahm ihn mit nach Hause.

Die Familie Stringfellow kümmerte sich aufopfernd um den kleinen Welpen, aber nach sieben Monaten folgte ein Rückschlag, denn das deformierte Vorderbein musste amputiert werden. Faith hatte nun nur mehr zwei gesunde Hinterbeine und konnte sich nur mehr kriechend fortbewegen. Es war schon jetzt ein qualvolles Leben für die junge Hündin gewesen, aber wie sollte es nun ohne zwei Vorderbeine weitergehen für sie? Schon jetzt trug sie durch ihre Kriechbewegungen immer wieder Schürfverletzungen davon, aber die Familie Stringfellow wollte Faith noch nicht aufgeben.

Man versuchte den Hund auf ein Skateboard zu schnallen, damit dieser sich fortbewegen konnte. Aber es funktionierte nicht und war auch keine dauerhafte Lösung für das Problem. Und so stand nur mehr eine Option zur Verfügung: Faith musste lernen, wie ein Mensch zu gehen. Es war zwar unvorstellbar, aber man wollte es trotzdem versuchen, und die Familie glaubte an die Willenskraft des Hundes. Von nun an wurde jeden Tag trainiert, man hielt Faith einen Löffel mit leckerer Erdnussbutter in die Höhe, um sie zum Aufstehen zu bewegen und umher zu springen. Es war die letzte Chance für Faith, denn sonst hätte man das leidvolle Leben von Faith wirklich beenden müssen, um ihr die Qualen zu ersparen.

Das Projekt konnte nur mit Hilfe von Faith funktionieren, denn viele Hunde würden nach kurzer Zeit bereits aufgeben, da die Anstrengung einfach zu groß wäre. Aber Faith hatte eine unglaubliche Ausdauer und Willensstärke, immer wieder versuchte sie es, das Unmögliche doch möglich zu machen. Irgendwann nahm Faith einmal alle Kraft zusammen, die in ihrem kleinen Körper steckte, stieß sich wuchtig in die Höhe und schleckte seelenruhig die Erdnussbutter vom Löffel. Das Wunder war tatsächlich passiert. Faith schaffte es nur mit ihren Hinterbeinen, die Balance zu halten und kippte nicht mehr um. Die ganze Familie war außer sich vor Begeisterung, denn der Plan schien zu funktionieren. Die junge Hündin hatte durch ihr Training ihre Hinterbeine so stark kräftigen können, dass sie nun genug Kraft hatte, ihren Körper aufrecht zu halten.

Faith war nun nicht mehr zu halten. Voller Begeisterung spielte sie mit anderen Hunden im Park und konnte nun alle Tätigkeiten machen wie ein normaler Hund. Die außergewöhnliche Begabung von Faith wurde zusätzlich von einem Tierarzt geprüft, um eventuell Langzeitschäden zu prüfen. Da das Verhältnis von Knochenbau und Gewicht passte, hatte die Hündin keine Überlastungsschäden durch ihre speziellen Bewegungen zu befürchten.

Überall wo Faith auftauchte, zog sie die Blicke auf sich. Die Hündin wurde bald international bekannt, im Internet verbreiteten sich viele Videos über diese Sensation, sie trat in TV-Shows auf und ein Buch wurde über sie geschrieben. Faith hatte zudem eine bedeutende Mission zu erfüllen, denn überall, wo sie hin kam, gab sie den Menschen Optimismus und Hoffnung. Sie besuchte kranke Kinder in Kliniken und Menschen, die zu Amputationen gezwungen wurden. Verwundeten Soldaten der Armee gab Faith neue Zuversicht, da sie viele Grausamkeiten im Krieg ertragen mussten. Als die schwer angeschlagenen Soldaten Faith sahen, die ohne ihre zwei Vorderbeine ihr Schicksal meistern konnte, waren sie zu Tränen gerührt. Denn wenn ein Hund solch eine Behinderung überwinden konnte, dann würden sie ihr Schicksal auch meistern können.

Faith wurde vom verkrüppelten Welpen, den man eigentlich schon einschläfern wollte, zum Vorbild für viele Menschen. Sie zeigt uns, dass man nicht den perfekten Körper braucht, um das Beste aus seinem Leben machen zu können. Durch ihre bewundernswerte Einstellung hilft sie bis heute Menschen und gibt ihnen Mut, ihre Krisen zu überwinden.

Hier kommen Sie zum Blog Motivationsgeschichten (anklicken!) vom Autor Bernhard Gusenbauer, und können mit ihm dort in Kontakt treten!

Jetzt freue ich mich, wenn Ihnen der Gastbeitrag auch so gut gefallen hat wie mir, und Sie teilen ihn mit voller Wertschätzung in Ihrem Netzwerk!

Mit den besten mentalen Erfolgsgrüssen,
Swen-William Bormann ;-) Wenn Du es träumen kannst, dann kannst Du es auch: „Einfach tun“!

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