5 mal war ich fast schon Tod und 1 mal wollte ich mich umbringen …

Blogbeitrag5malTod

Hallo liebe Blogleser,

es ist ZEIT mal wirklich die Hosen runter zu lassen und meine Authenzität mit dem eigenen Blut zu unterschreiben!

Was 5x fast schon Tod?

JA … das war so … und ich will Dir es genau so schildern wie es war:

Das erste Mal war in meiner Lehre ich hatte schon mehrmals Schleimhautentzündung und mein Vater dachte immer ich schauspielere. Und nahm mich an dem Tag nicht mehr ernst: „Du willst nur nicht ins Geschäft und BLAU machen!“ Ich erwiderte: „Doch mir geht es beschissen und mein Magen ist so dick, das sind Schmerzen als wenn ich gleich platze!“ Dann sind wir schnell zum Hausarzt und der sagte nur: „Schnell ins Krankenhaus das ist ein Blinddarmdurchbruch, der Eiter läuft schon in der Bauchraum!“ Also mit Blaulicht in die Klinik – dort angekommen schnell von den Haaren per Rasierschaum und Klinge befreit, dann schon Vollnarkose … davor hatte ich damals immer Angst. Rein in den Narkoseraum und ich konnte und konnte nicht einschlafen … hörte schon die Geräte im OP-Raum piepsen HORROR … HORROR! Dann ging ich ins Land der Träume als man mich in den OP-Raum schob.

Danach wachte ich im Aufwachraum für Notfälle wieder auf und neben mir schrien 2 Personen … ich dachte jetzt bist Du in der HÖLLE … gestorben?! Nein ich bin noch da … doch warum hat der eine Verbrennungen und der andere spuckt Blut?! Ich sagte zur Schwester: „Bitte geben sie mir Schmerz- und Beruhigungstabletten ich halte es nicht mehr aus!“ Nach 1 Woche konnte ich wieder Haferschleimsuppe essen … es war ein Albtraum!

Ganze 3x bin ich bei der Bundeswehr dem Tod entrannt:

1. Als ich bei einer Übung in meinen Schussgraben kriechen sollte, in tiefster Gangart (für Profis), dachte ich mir na komm es ist dunkel bis vorne hin läufst Du. Hatte deshalb aber einen 3m Graben mit Ästen übersehen, und fiel in diesen hinein. Ich war so schlau mein G3 auf dem Rücken zu tragen, also beim Sturz verdrehte es sich mit dem Riemen, so dass ich dachte mein Kreuz sei gebrochen. Ich bekam keine Luft und ich hatte den äussersten Schussgraben – es kam sowieso niemand. Schreien war zwecklos … ich konnte nur beten. Ich war schon bewusstlos als mich der Hauptmann fand … er sagte später nur: „Normal müssten sie TOD sein!“

2. Als ich bei einer anderen Übung in Kühlsheim, einem Truppenübungsplatz bei Bad Mergentheim, das Lager bewachen sollte – hatten unsere Vorgesetzen (die Vollpfosten) vergessen dem wachhabendem Soldaten am Munitionsdepot zu sagen das dort eine Übung stattfindet. Der dachte ich sei ein Munitionsräuber?! Ich hörte nur noch im Dunkeln: „Stehen bleiben oder ich schiesse!“ Dann hörte ich ihn seine Waffe durchladen, kannst Du Dir vorstellen wie sich das Anfühlt?! Ich habe mir in die Hosen gemacht vor Angst. Bis mein Stabsunteroffizier vorbeikam und sagte: „Das ist alles nur eine Übung nicht schiessen!“ Ich dachte mir – Danke Gott für den Schutzengel …

3. War wieder bei einer Übung wo wir mit einem Funkbus und Kabel eine Vermittlung im Wald aufgebaut haben. Als es tiefste Nacht war hörten wir ein schnauben. Ich fragte meinen Kollegen: „Was war das?“ … man muss wissen es war Brunftzeit bei den Wildschweinen, da sind die besonders agressiv. Dann sahen wir schon das mit blutunterlaufen Augen ein 150 kg Wildschwein auf uns zurennt! Ich dachte jetzt holt Dich der Teufel … die sind brandgefährlich und mit ihrem Gebiss macht Dich das Tod. Also in letzter Sekunde in den Bus und dann hatte das Wildschwein schon eine Delle in die seitliche Tür mit seinen Hauern reingedrückt. Das Wildschwein war nicht auf zu halten … ich dachte gleich ist die Tür durch bis der herbeigerufene Feldwebel einen Schuss in die Luft machte, lies das Schwein uns in RUHE … PUH … habe jetzt noch Schweissausbrüche …

Die nächste Story war, das ich ja früher bei der Firma INLINE von Jürgen Höller gearbeitet habe. Im Jahr 2000 veranstalteten wir einen Motivationstag mit 10.000 Menschen in der Olympiahalle. Als die Veranstaltung zu Ende war fuhr ich mit meinem 525 TDS BMW auf dem schnellsten Weg nach Hause. Es schüttete wie aus Bächen (war das Karma?! :D) so dass ich bei 180 und dem letzten Autobahnteilstück auf der A6 einen Aquaplaning-Unfall hatte. Mich drehte es und ich krachte 2x in die Leitplanke und schlug dann in den Seitenstreifen zurück und blieb dort liegen. Kurz danach kam ein riesiger LKW, der wenn er 10 Sekunden früher gekommen wäre mich zusammen geschoben hätte! Ich wäre auch nicht mehr da! Der Polizist sagte nachher: „Sie wissen schon das sie jetzt 2x Geburtstag haben!“

Das ALLES in 20 Jahren meines Lebens erlebt zu haben war schon HAMMER. Ich wußte der Gott im Himmel hat noch mehr vor mit mir, denn sonst hätte er mich schon längst zu sich geholt.

Mit 18 wollte ich sogar mal wegen einer Frau sterben. Ich war so verliebt in sie das ich nicht mehr schlafen konnte. Versucht habe ich alles – doch sie wollte partout nicht. Damals hatte ich Traummasse und sah noch besser aus wie heute 😀 ! Sie wollte meine LIEBE nicht erwidern. Das Verstand ich damals nicht bzw. wollte es nicht verstehen. So dass ich zum Schluß so verzweifelt war und nicht mehr LEBEN wollte. Ich hatte den Autoschlüssel schon in der Hand um loszufahren und den nächsten Baum als Ziel zu nehmen. Damals sprach ich nochmal mit meinem besten Freund der sagte: „Du wirst doch nicht wegen einer Frau Dein Leben wegwerfen. Es gibt auch noch andere Mütter mit schönen Töchtern!“ Das hielt mich noch davon ab … ich war fest entschlossen!

Heute LIEBE ich mein Leben und lebe meine Berufung! Habe mittlerweile mit meinen Coachings schon mehr als 15 Menschen das Leben gerettet. Ich weiß wovon ich spreche und bin zu 100% autentisch, ehrlich und mit Herz dabei!

Ich danke Gott für mein Leben und meine Berufung, denn ich habe mit meinen Coachings eine Erfolgsquote von 95%! Es gibt wenig Trainer & Coaches auf dem Markt die eine ähnliche Quote erreichen.

So nun wisst ihr was das Leben so zu bieten hat und es kann nie eine Situation kommen die Dir so den Atem raubt das Du Dich umbringen sollst. Du bist als Volltreffer auf die Erde gekommen und Gott liebt Dich so wie Du bist! Er würde nie seine Wunder zerstörren wollen …

Mit motivierenden Siegercoach-Grüssen,

Dein Swen-William 😉 Ich wünsche Dir von Herzen nur das Allerbeste und den maximalen Erfolg!!!

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2 Gedanken zu “5 mal war ich fast schon Tod und 1 mal wollte ich mich umbringen …

  1. Lieber Sven-William,

    danke für deine Ehrlichkeit. Ich sitze gerade am Schreibtisch und während ich diese Zeile schreibe, höre ich eine CD von Clemens Bittlinger „Manchmal brauchst du einen Engel“ mit tollen Texten. Ich habe einige Jahre gebraucht, um zu sein, wo ich heute bin. Für einige Jahre war ich durchaus verzweifelt und sah mich als Opfer (obwohl ich das nicht war). Aber Gott sei Dank habe ich nicht aufgegeben, weil ich Leute wie Nelson Mandela oder Nick Vujicic vor mir sah und ich gelernt habe, nie aufzugeben. Denn alles hat einen Sinn. Heute kann ich Menschen viel besser verstehen.

    Heute fahre ich zur Beerdigung meines Cousins. Er hat sich mit 53 Jahren das Leben genommen. Warum? Darauf gibt es keine Antwort. Ich habe für seine Frau eine Karte geschrieben, die vor meiner Krise oberflächlich gewesen wäre. Heute ist sie anders: ehrlicher, authentischer, lebensnaher und menschlicher.

    Danke nochmals lieber Sven-William für deine wirklich motivierenden Botschaften. Und ich denke, wir sollten uns mal auf einen Kaffee in Öhringen treffen, wenn Du dort bist. Von Sinsheim ist es ja nur einen Katzensprung bis dahin.

    Mit einem Zitat meines Jugendidols Albert Schweitzer schließe ich:
    „Ein Beispiel zu geben ist nicht die wichtigste Art, wie man andere beeinflusst. Es ist die einzige.“

    1. Hallo lieber Günter,

      Danke für Deine positive Rückmeldung bzw. die Blumen.
      Ja wir brauchen mehr ehrliche Vorbilder in allen Bereichen!

      Mit dem Kaffee müssen wir mal schauen oder wenn ich in der Bäderwelt wieder vorbeischaue.

      LG Swen-William 😉 Alles Gute für Dich!

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