Wie mein reicher Onkel Hans-Heinrich ein wertschätzender Mensch blieb

Blogbeitrag mit Hans-Heinrich

Hallo lieber Blogleser,

schön das Du bei diesem interessanten Beitrag aus meinem Leben wieder reingeklickt hast. Mir geht es bei dieser Geschichte darum Dich zu inspirieren und zum Nachdenken an zu regen.

Hans-Heinrich Böhling, mein Onkel, wurde in Rautenberg geboren und verbrachte seine Lebenszeit in Hannover bis er starb. Gott habe ihn selig!

Als kleines Kind war er immer schon ein sehr freiheitsliebender Mensch. Er kletterte in die höchsten Bäume und dabei noch in die dünnsten Äste, so daß seine Mutter fast immer einen Herzinfarkt bekam. Sie rief ihm immer zu: „Hans-Heinrich das ist zu gefährlich!“ Was meinst Du wurde er Angestellter oder Selbstständiger? Natürlich Selbstständiger, denn die Meisten sind freiheitsstrebend. Solche Menschen können sich schlecht unterordnen, und wollen nicht ihr ganzes Leben im Hamsterrad laufen – was bei mir genau das Gleiche ist.

Um sich richtig zu entfalten ist Selbstständigkeit der richtige Weg, aber nur wenn Du den Mut dazu hast.

Er begann nach seiner Schulzeit in der Rubensstraße seine erste Parfümerie mit Boutique zu eröffnen, dabei war seine Frau (die Kosmetikerin war) eine der Ersten die einen Schönheitssalon salonfähig machte. Nach und nach wuchs sein Geschäft und er expandierte mit 2 weiteren Filialen in Hannover. Weiterhin mietete er einen Shop auf der Messe, denn wenn Männer keine Blumen mitbringen konnten, dann doch ein Parfüm für die Frau. Er hatte gute Ideen und die Beratung und Zufriedenheit der Kunden stand an erster Stelle.

Ein guter Geschäftsmann mit guten Ideen – so konnte er am Erfolg nicht vorbei gehen.

Doch was sein größtes Plus war: Trotz allen Erfolges blieb er ein wertschätzender Mensch mit sehr guten Führungsqualitäten.

Er führte sein Geschäft wie ein Familienvater, und die Angestellten waren wie seine Kinder!

Ich bekam das immer wieder mit, denn ich durfte mit ihm immer die Geldbomben (heute kommt der Geldtransport!), mit seinem großen Mercedes, aus den Geschäften abholen. Dabei hörte ich ihn nie ein lautes Wort sagen und er war immer freundlich. Klare Ansagen und Anweisungen ohne arrogant zu wirken. Er brauchte kein Motivationskünstler zu sein, die Angestellten arbeiteten gerne bei ihm. Jede Verkäuferin hatte ein Festgehalt mit Provision, und er sagte immer: „Ihr seid zwar alle angestellt bei mir, doch seid ihr alle eigentlich selbstständig und zahlt euch den Lohn durch eure Leistung selber!“ Selbst nachdem er die Geschäfte schloß kamen viele seiner Angestellten immer wieder zum Kaffe vorbei.

Er gab sehr gerne – als er mal einen Rohrbruch bei sich in seinem Haus hatte und wir zu Besuch kamen, zahlte er gerne das Hotel für uns! Wenn wir zum Essen gingen (er lud uns sehr oft ein) – wurde ihm in jedem Restaurant der rote Teppich ausgerollt, das war ihm fast peinlich (stellte nie sein EGO in den Vordergrund!), doch jeder schätzte und liebte ihn. Ich liebte ihn mit ganzem Herzen …

WOW – das hat mich damals sehr beeindruckt. Wie findest Du das? Ist das nicht vorbildlich?

Egal wieviel Du besitzt: Du solltest immer Mensch bleiben und die Dankbarkeit nie vergessen!

Freue mich wenn Dir mein Beitrag gefallen hat – Du darfst ihn gerne mit Deinem Netzwerk teilen 😉

Mit den besten Siegercoach-Grüssen,

Dein Swen-William 😉 Siegen ist kein Zustand sondern ein Prozess!

Siegercoach Swen-William verschränkte Arme

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