Zwischen Absicht und umsetzen mit einfach tun sind Lichtjahre!

Hallo lieber Blogleser,

meine Firma nannte ich: „Einfach tun-Akademie„, viele haben mich schon nach dem Grund und den Hintergedanken gefragt. Weil genau im einfach tun das Schwierige liegt. Wir Menschen sind gerne dabei aus Sachen eine Raketenwissenschaft zu machen, um etwas Neues zu kreieren und andere zu beeindrucken. Beeindrucken kannst Du die anderen aber besonders Dich selbst, wenn Du das Einfache (möglichst) schnell umsetzt.

Egal ob es sich um große Projekte, Aufgaben, Vorhaben oder gute Vorsätze handelt, der Mensch lässt sich gerne unterwegs vom Weg abbringen bzw. ablenken oder fängt erst gar nicht an. Mich beschäftigt das Thema in meiner Berufung schon über 20 Jahre, denn irgendwann im Gespräch begegnet es mir, wie das tägliche Murmeltier. Deshalb habe ich mich am Anfang meiner Coacheszeit sehr intensiv damit beschäftigt und gefragt wie das bei mir aussieht. Jeder von uns hat so seine Sache, die er nicht gleich voll durchzieht. Es gibt z.B. Sachen wie den Anruf beim schwierigen Kunden, beim Beantworten von Mails oder bei der Steuererklärung – wo es schwer ist schon an zu fangen.

Wenn wir eine schwere Sache begonnen haben, kommen wir auch schneller zum Schluß!

Erstmal darfst Du ein paar Worte auf der Festplatte tauschen, nehme das „ich muss“ und tausche es gegen „mache ich“. So nimmst Du den größten Druck erstmal aus der Sache kommst aber trotzdem zum Handeln. Es dreht sich auch viel um die Willensstärke, die nur bedingt bzw. schwer trainierbar ist. Willensstärke ist für das Umsetzen wichtig, aber mit weniger lassen sich Dinge trotzdem umsetzen – halt im Tempo des jeweiligen Menschen. Natürlich lassen sich Widerstände mit Willenskraft brechen und überwinden, z.B. im Fußball war Stefan Effenberg immer ein sehr willensstarker Spieler und Leader – doch als Trainer hat er es noch nicht richtig geschafft. Denn da liegt die Krux, die eigene Willenskraft auf andere projizieren ist sehr schwierig.

Wille schlägt den Widerstand!

Das ist vollkommen richtig – je größer der Wille des Einzelnen, um so schneller kann man den Widerstand brechen. Doch auch mit einem kleineren Willen kann man Widerstände brechen, es dauert halt länger und verlangt mehr Disziplin und Ausdauer. Meistens stehen wir uns noch selber im Weg, wir denken: „Das wird nicht so einfach sein“. Genau da fängt das Schwierige auch an, denn wir machen es mit aufgebauten Gedankenmauern noch schwerer. Wir können uns austricksen indem wir denken: „Ich schaffe das, egal wie schwierig es ist oder wird“, und schon ist der Fokus auf dem „ich schaffe das“. Weiterhin müssen wir uns auf das Konzentrieren was aus einer Situation entsteht. Wie fühlen wir uns wenn wir dies und das geschafft haben?!

Sehe Dich schon am Ziel und fokussiere es!

 

So habe ich das damals auch 2004 bei einem der schwersten Halbmarathon Deutschlands (Heilbronner Trollinger Marathon) gemacht: Ich habe das Ziel fokussiert und mir geschworen: „Egal wie ob zu Fuß oder auf den Knien – ich werde das Zieltor durchqueren!“ 😀 Ich wollte einfach finishen!

Ein anderes Beispiel ist wenn Du anfängst die Fenster zu putzen, wirst Du nachher die strahlenden und sauberen Fenster sehen – Du hast ein greifbares Ergebnis. Das ist anders wenn Du ein wichtiges Gespräch hinter Dich gebracht hast, denn da fallen Dir nur die Steine vom Herzen. Doch es löst sich noch mehr, doch das siehst Du nicht!

Wir können uns noch ein paar Brücken bauen und uns austricksen, wenn wir mit dem Beginnen große Probleme haben. Sage: „Ich fange jetzt mit der Steuer 10 Minuten an und dann gönne ich mir einen Blick auf Social Media oder was anderes.“ Denn wenn wir mal angefangen haben, können wir auch in den Flow kommen und wollen gar nicht mehr aufhören. Wenn der andere Fall eintritt, dann gönne ich mir halt die Social Media Zeit und dann legen wir danach wieder los.

5 Punkte solltest Du Dir mal an Deine Pinnwand hängen:

  1. Fange einfach an und schaue was passiert!
  2. Gebe Dir eine bestimmte Zeitvorgabe!
  3. Verspreche Dir nach dem Anfangen oder Beenden eine Belohnung!
  4. Stelle es Dir leichter vor und mache die Hindernisse nicht größer wie sie sind!
  5. Gebe Dir das Versprechen an zu fangen, doch auch wieder zu stoppen, wenn Du es willst!

Fazit: Ja, dieses Thema hat die Menschheit schon immer beschäftigt und wird es immer beschäftigen. Es ist wichtig seinen Weg zu finden, und es gibt immer wieder kleine Motivatoren die Dich voran treiben. Finde diese oder lasse sie von jemand finden. Dann wirst Du Aufgaben mit einem Lächeln beginnen. Denn die Reise beginnt immer mit dem ersten Schritt!

Jetzt wünsche ich Dir von Herzen das Du Deinen richtigen Weg findest: Von der Absicht mit einfach tun bis zum Umsetzen. Nur das Beste auf Deiner Siegerstraße des Lebens.

Vergesse nie: Deine Lebensgeschichte gibt es nur einmal und sie ist einzigartig!

Mit den besten Siegercoach-Grüssen,

Dein Swen-William😉 Siegen ist kein Zustand sondern ein Prozess!

Fotoquellen: pixabay.com

 

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