Was können wir von Wölfen lernen?

Hallo lieber Blogleser,

der Wolf ist ein spannendes und mystisches Tier! Wer kennt nicht aus der Kindheit: „Das Märchen mit dem bösen Wolf?“ 😀 Zur Zeit ist das Tier ja in aller Munde: Manche freuen sich über die Rückkehr der Wölfe doch für andere wie Tierzüchter und Bauern ist dieses Thema ein Dorn im Auge. Der Wolf ist für den Menschen ungefährlich, doch die Schafe und Rinder sind wie für Menschen ein Kebap in freier Laufbahn 😉

Doch jetzt zurück zum Thema: „Was kann man von den Wölfen lernen?“ Die 4 wichtigsten Tipps der Wolfsforscherin Elli Radlinger (unten noch das Interview mit ihr):

  • Kümmere Dich um Deine Familie (ein Wolf würde nie ein Rudeltier im Stich lassen – stark in der Familie/ Gruppe/ im Team)!
  • Sorge für die Menschen die Dir anvertraut sind (Verantwortung für Rudeltiere sind Ehrensache)!
  • Gib niemals auf (denn diese Option kennt der Wolf nicht)!
  • Hör nie auf zu spielen und etwas aus zu probieren (bleibe Kind, denn Wissen und Erfahrungen sind Macht)!

Das sind doch mal sehr gute Ansätze zum Umsetzen. Einfach mal für sich selbst reflektieren und einfach tun!

Ich kenne es aus vielen Büchern und Hörbüchern als Merkmal von Champions und Könnern.

Da ich mich ja auch mit Unternehmensberatung, Firmen, Geschäftsführern und Führungsriegen beschäftige und mit denen arbeite – will ich das Thema hier noch etwas tiefgründiger behandeln. Natürlich sind die 4 oben genannten Punkte ja auch so in einem Firmenprozess um zu setzen, doch ich möchte es noch greifbarer und bildhafter für Dich machen.

Führungskräfte denken immer das sie schon sehr gute Kommunikatoren sind. Doch erstens lernt man nie aus und zweitens ist die Kommunikation so komplex: Das man das nicht mit einzelnen Erfolgen nachweisen kann, sondern man muss es immer wieder bestätigen und zeigen.

Vormachen zum Nachmachen!

Denn erstmal müssen die Aufträge und Anweisungen deutlich formuliert werden, damit sie dann auch die richtigen Ergebnisse liefern. Das funktioniert in der Realität und im Alltagsstress in vielen Fällen nicht so richtig. Meistens sind die sozial kompetentesten Alphas, die Rudelchefs die sich am Besten nach oben kämpfen und durchsetzen. Man braucht Männer und Frauen die auch dicke Bretter bohren können. Doch viele meinen es reicht ein Dünnes zu bohren, um das gewünschte Ergebnis zu erreichen. So funktioniert das nicht dauerhaft und erfolgreich 😀

Man muss aber als Alpha-Rudelführer(-in) sozial kompetent und intelligent sein.

Viele haben dann auf ihren Visitenkarten die tollsten Bezeichnungen: Wie Geschäftsführer, Manager, Abteilungsleiter u.s.w. – doch was draufsteht steckt meistens nicht drin. Mehr Schein als Sein und den Karton nicht wert, wo es draufgedruckt ist. Bei den Wölfen ist jeder Wolf da eingesetzt, wo er seine Fähigkeiten und Stärken hat. Viele Menschen werden nach oben gesetzt, ohne das man überprüft ob er diese Kompetenzen hat.

Denn ein guter Mitarbeiter muss nicht unbedingt ein guter Abteilungsleiter sein.

Die Jungwölfe werden von den Rudelführer ausgebildet und unterstehen dem obersten Alpha-Wolf oder -Wölfin. Deshalb kann der Jungwolf nur so kompetent sein, wie der Rudelführer ihn ausbildet und sonst alles vorlebt. Das wird in vielen Unternehmen heute stiefmütterlich behandelt, was im schlimmsten Fall die ganzen Hierarchien auf einmal durcheinanderwürfelt und dadurch ein ganzes Unternehmen ins wanken kommen kann. Deshalb sollte man bei der Mitarbeiterauswahl bzw. Führungskraftsuche sehr viel Know-How und Tests einfließen lassen, das kann sehr sehr viel Geld und Nerven sparen. Des Öfteren bin ich zu Einstellungsgesprächen dazu bestellt worden, um mit meinen ganzen Erfahrungen und Kompetenzen dem Chef bzw. Führungskraft zur Seite zu springen, denn mehr Kompetenz, Können, Augen und Ohren haben einen besseren Blick auf die Sache. Heutzutage sind viele Headhunter unterwegs um das schnelle Geld zu machen, anstatt fokussiert und konzentriert Bewerber aus zu sortieren.

Beim Wolfsrudel würden Mobber, asoziales Verhalten und Machtmissbrauch sofort konsequent geahndet. Konflikte werden sofort ausgekämpft und -geknurrt.

Deshalb sollte man sich das Tier mal durch Herz, Kopf und Seele gehen lassen, damit man egal in welcher Lebenslage irgendwann die richtige und wölfische Entscheidung zu treffen.

Alles in allem immer wieder Trainingssache und nur die Übung macht den Meister!

Um jetzt noch ein bisschen in das Thema ab zu tauchen, hat mein Freund Gerd Ziegler ein tolles Interview mit der Wolfsforscherin und Bestsellerautorin Elli Radinger geführt:

Wenn Dir der Beitrag gefallen hat – freue ich mich, wenn Du ihn mit Deinem Netzwerk teilst! DANKE 😉

Ich wünsche Dir nur das Beste und arbeite an Deinem Meisterwerk Leben – ein anderer macht es nicht!

Mit den besten Siegercoach-Grüssen,

Dein Swen-William😉 Siegen ist kein Zustand sondern ein Prozess!

Fotoquellen: pixabay.com

 

 

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