Wie läuft der Sand in der Sanduhr langsamer?

Hallo liebe Blogleser,

wolltest Du nicht in tollen Momenten auch mal das die Sanduhr langsamer den Sand, durch den schlankeren Teil, in den unteren Bereich laufen lässt?

Hast Du Dir dazu schon mal Gedanken gemacht, warum das so ist. Es hat was mit der sogenannten neudeutschen „Quality Time“ zu tun. In einer immer schnelllebigeren Welt lechzen wir immer mehr nach Langsamkeit und im Moment zu leben. Doch wie oft schaffst Du das?

Deshalb ist es so wichtig das man sich mit sich selbst, seiner Psyche und seiner Seele beschäftigt!

Das große Thema ist Achtsamkeit und Meditation auf das ich später nochmal eingehe, doch zu erst wollen wir uns mal mit dem Thema Zeit beschäftigen. Warum die Zeit in manchen Fällen schnell und in manchen weniger schnell vergeht? Da muss ich jetzt mal auf ein paar Alltagsbeispiele zurück greifen: Wenn wir jetzt z.B. beim Zahnarzt auf dem Stuhl sitzen und er bohrt oder entfernt Zähne, dann sollte die Zeit sehr schnell vorbei gehen, doch das Gegenteil ist leider der Fall. Das hat auch in der Assoziation mit Schmerz und Leid zu tun.

Oder wenn wir auf eine/n gute/n Freund/in warten, dann sitzen wir z.B. im Kaffee und möchten den Zeiger gerne nach vorne drehen, denn eine Minute fühlt sich dann wie eine Stunde an. Wir haben sie/ihn schon lange nicht mehr gesehen und man hätte sich noch so viel zu erzählen, doch die Zeit scheint wie im Flug zu vergehen! Kennst Du das auch?

Andersrum gibt es die anderen Beispiele: Wir sind in einem Stadion bei unserer Lieblingssportart, das Spiel ist so spannend und die Stimmung ist absolut überwältigend, so dass wir hoffen das es noch Stunden so weiter geht. Doch nach 60, 90, … Minuten ist der Spass leider vorbei!

Oder wir feiern so eine tolle Familienparty bei der alle so gut drauf sind, saugute Mugge läuft und jeder am liebsten bis Morgen früh auf dem Tisch tanzen wollen. Doch irgendwann muss es ja zeitlich zu Ende gehen, weil alle so müde sind und ins Bett fallen.

Oder wir sind im Urlaub und das Hotel ist so super, wir haben tolle Hotelgäste kennen gelernt (tolle Gespräche geführt!), der Strand ist traumhaft und das Essen ist so gut das man sich reinlegen möchte. Dann könnte gefühlt der Urlaub Jahre gehen – doch leider wartet dann wieder der Flieger der uns nach Hause bringt.

Ich könnte Dir jetzt noch so viele Beispiele aufzählen oder Du könntest mir so viele berichten und erzählen. Es ist nur wichtig sich das mal vor Augen zu führen und durch zu spielen. Im Endeffekt müssen wir unsere Gedanken sortieren, solche Momente intensiver leben und nicht einfach so vorbei streichen lassen.

Doch jetzt fragst Du Dich: Was mache in den Momenten wo das eigentlich nicht funktioniert oder undenkbar ist?! Wo ich jetzt auf der Arbeit bin und ein stressiges Gespräch nach dem anderen reinkommt oder der Chef mir noch ein Stapel zu bearbeitende Akten auf den Tisch knallt! Wie soll ich da im Moment bleiben und es irgendwie geniessen bzw. überstehen (Einstellungssache)?

Ganz ruhig Braune(r) 😀 (Spässchen)! Erstmal gibt es den Mindchanger (Gedanken- und Grenzenverschieber): Auch bei nicht so tollen Momenten oder Arbeitssituationen stellst Du Dir die Arbeit wie eine lange zu kehrende Strasse vor, die beginnt auch mit der ersten Kehrbewegung und endet mit der Letzten (lese dazu auch mal den Momo-Blogbeitrag zu Beppo dem Strassenkehrer)!

Weiterhin kommt jetzt das Achtsamkeitstraining bzw. auch Deine Atmung ins Spiel. Damit Du Dir nicht gleich irgendein Buch oder ein ellenlanges Video anschauen musst, habe ich einen Tipp den Du überall ausführen kannst. Es geht darum runter zu kommen, in diesem Moment den Stress runter zu fahren: Lege Deine Hand auf den Brustkorb und achte beim Ein- und Ausatmen nur auf Deine Atmung. Am Besten schliesst Du dazu noch die Augen – es reicht wenn Du 10x ein- und ausatmest. Ohne jetzt esoterisch zu werden, gibt es Apps die Klangschalen anschlagen (vielleicht automatisch und stündlich!), das unterstützt das ganze Gefühl und rundet es ab. Atmung ist das Leben, die Natur und hat so eine lebenswichtige Notwendigkeit geschaffen.

Wir können jetzt nicht die Sand in der Sanduhr langsamer laufen lassen, aber wir wissen jetzt wie die Zeit (Moment) besser genützt und intensiver gelebt wird.

Ich freue mich jetzt wenn ich Dir mit diesem Beitrag die Augen öffnen konnte und Du Dich mehr mit Dir selbst auseinandersetzt. Jeder muss das für sich tun, da kommt man einfach nicht daran vorbei. So ist es ab jetzt auch einfacher den Moment echt zu leben 😉

Mit den besten Siegercoach-Grüssen,

Dein Swen-William😉 Siegen ist kein Zustand sondern ein Prozess!

Fotos: www. pixabay.com

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