Was sich seid meiner A-Jugend Zeit im Fussball geändert oder nicht geändert hat!

Hallo lieber Blogleser,

erstmal ist der Mann mit dem Alabasterkörper auf dem Bild wirklich ich 😀 Es hat sich mein Körper heute zu einem muskulösen vom Krafttraining (über 25 Jahre) malträtierten umgeformt 😉 Das nur für die die jetzt von einer Fatamorgana reden wollten. Ich habe mir die gute Muskulatur unter einer zerknautschten Karosserie beibehalten. Diese oberflächlichen Gedanken wollte ich vor dem Tiefgang voraus schieben, um auch alle bei der Stange zu halten.

Lernen kann man vom Fußball auch viel für das Leben!

Ich will es mit Friedhelm Funkel, der Trainerlegende, von Fortuna Düsseldorf halten: „Ich kann mit den vielen und neumodischen Wörtern, der Generation Laptoptrainer, im Fußball nicht umgehen. Wenn das die neue Generation glücklich macht – na dann. Da geht es vom Gegenpressing über in die Box spielen bis zur falschen 9.“ Irgendwie mussten sich ja heute auch die Wörter es läuft oder rockt (kann ein Spiel rocken?) in einem Spiel festsetzen und es interessiert ab und zu nur das Außenrum. Das soll jetzt kein Bashing werden, doch verschiedene Worte für verschiedene Zeiten (des Öfteren aber auch unnötig!).

Doch im Fußball zählen immer noch die Einstellung, Kampf und Einfachheit.

Wir können uns jetzt über die Fußballprofessoren Rangnick, Kloppo der Trainermessias – über die neue Generation wie Rose und Nagelsmann bis hin zu Malochertrainer wie Neururer unterhalten. Jeder hat recht, wenn er damit Erfolg und Ergebnisse erzielt.

Fußball hat auch heute viel mit guter Führungsqualität, die wir auch in Unternehmen haben oder nicht, zu tun. Weiterhin muss man heute ein guter Psychologe und Menschenversteher sein. Die Generation von heute verträgt nicht so viel Druck wie wir älteren Semester von früher kennen. Früher war nicht immer alles besser, doch mein Trainer Jürgen Hübner (Metzger und Marathonläufer) stellte in der B- und A-Jugend die These auf: „Wenn Du nicht mit dem Kopf unter den Armen vom Feld kommst, dann bleibe drauf!“ Heute wird bei der kleinsten Berührung schon ein Drama in 5 Akten aufgeführt. Man könnte meinen, das Viele haben den sterbenden Schwan auswendig gelernt 😀

Mir wurden nicht mit Samthandschuhen angefasst. Heute ist das so auch nicht mehr möglich, sonst würden einem die Spieler weglaufen. Man hatte Kader von bis zu 30 Mann und jeder wollte spielen und gewinnen. Genau hier möchte ich wieder ansetzen. Ich war jetzt nicht der Rastelli am Ball, sondern ein Arbeiter und Kämpfer. Meine Einstellung war einzigartig: Ich habe meine Gegner auf der 6er-Postion bekämpft wie einen Feind. Wenn ich ihn nicht fair stoppen konnte, musste auch mal ein Foul helfen. Meine Gegner mussten sich immer von meinem Atem im Ohr fürchten. So jetzt sind wir mittendrin im Thema Mentalität, das heute auch gerne von Sportreportern und Medien genutzt wird. Manchmal wird es auch pauschal genutzt: Doch im Grunde trifft es den Nagel auf den Kopf.

So schaffte ich es auch von meiner körperlichen Art und Einstellung schon in der A-Jugend zu spielen, obwohl ich noch B-Jugend Spieler war. Ich erinnere mich gerne an das A-Jugend Turnier in Untertürkheim (bei Stuttgart) mit Real Madrid und Juventus Turin, was wir damals gewannen, zurück. Wir waren als krasser Aussenseiter gestartet, und haben das Turnier mit einem starken Zusammenhalt, Effektivität und Kampfkraft gewonnen. Wir hatten leider keinen Ronaldo oder Messi im Team 😀

Also ist es immer wichtig einfach und effektiv zu spielen und nicht in Schönheit zu sterben. Keine Frage gefällt es uns, wenn wir tolle Spielzüge und geniale Kabinettstückchen sehen.

Doch die Einfachheit ist gepaart mit Genialität am zielführenden.

Natürlich sind Tempo und Teamfähigkeit ein hohes Gut für Erfolg. Was wir gestern auch beim Bundesligaspiel von RB Leipzig gegen Mainz (8:0) gesehen haben. Da haben alle Zahnräder ineinander gepasst und Leipzig hatte einen tollen Tag, sowie Mainz einen Gebrauchten hatte.

Wenn man alle 3 Tage spielt geht das auch nicht an einem Profispieler vorbei, das steht auf einem anderen Blatt!

Ich weiß das das Einfache auch meistens das Schwere im Leben ist. Doch hat sich im Fußball nicht so viel verändert gegenüber früher, außer das das Tempo sich erhöht und die Fitness gesteigert hat.

Ich wünschte mir das in vielen Fußballteams (auch in Firmen) wieder Grundwerte gelebt werden:

  1. Team steht über dem Ego
  2. Einstellung (Mentalität) sind immer noch die Königsdiziplin
  3. Zweikämpfe müssen geführt und früh gewonnen werden
  4. Qualitäten ausbauen und Talente fördern
  5. Positive Psychologie und Gespräche zwischen Umfeld, Trainer und Team
  6. Kritische Themen sofort auf den Tisch und ausdiskutieren (so bleibt das Tratschen aus!)
  7. Pushen und gegenseitiges Aufbauen der Spieler auf dem Feld
  8. Selbstvertrauen und an sich glauben
  9. Einfache und funktionierende Spielsysteme statt Professorenfussball
  10. Es ist wichtig viele Einzelgespräche in der Trainingswoche führen

Wenn Dir jetzt mein Beitrag gefallen hat, würde ich mich freuen wenn Du ihn likest und in Deinem Netzwerk teilst. DANKE!

Mit den besten Siegercoach-Grüssen,

Dein Swen-William😉 Coaches gibt es Vielen, aber nur einen Siegercoach!

Fotos: www. pixabay.com

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.