Wie vor 30 Jahren die Erfolgstrainer auszogen die Welt zu retten!

Hallo lieber Blogleser,

es war vor langer langer Zeit der Anfang der Erfolgstrainer-Geschichten, die bis heute andauert. Damals wurden noch bei Kickoff Veranstaltungen die Zigarren, von den Erfolgstrainern und seinen Jüngern, mit Geldscheinen angezündet.

Es war die Zeit als man durch tanzen auf Tischen aus seiner Komfortzone kam. Obwohl die Teilnehmer nach dem Seminar oder Event wieder in alte Muster verfielen (hat man verschwiegen). Ist ja egal, so kommen sie wieder auf das nächste Event und lassen sich neu motivieren.

Kann man mit dem Triggern von Smartphones heutzutage vergleichen. 

Man verabreichte die Dosis Motivation, wie als wenn man seine Alkoholsucht mit einer Flasche Whisky ertränkte. War doch egal, der Erfolgstrainer verkaufte seine Events wie Rockkonzerte. Es machte Spaß mit Gleichgesinnten den sogenannten Erfolg zu feiern. Doch wer hatte Erfolg und wem wurde der Erfolg suggeriert?

Der Krug ging zum Brunnen bis er bricht.

Die Masse rannte den Schönsten und Tollsten nach, das Ganze wurde noch durch gründen von Trainer- und Coachesorganisationen (gezwungenermaßen mussten die Schwachen den Starken noch den Rücken stärken) gekrönt. Es war völlig egal ob jemand was konnte. Hauptsache der Erfolgstrainer (auch Schauspieler), der manchmal aus der Finanzbranche kam, einfach sein gut verdientes Geld in geschickte Marketingkampagnen und Werbung steckte. Natürlich lobten die Finanzjünger in großen Scharen den alten Erfolgsfinanzler als neuen Guru. Dazu kamen Erfolgsverlage, die mit dem eigenen Verlag (Selbstmarketing), die meistens nicht selbst geschriebenen Bücher selber an die Spitze kauften.

Mehr Schein als Sein im Quadrat.

Doch was interessiert das das Volk, wenn die gebratenen Tauben vom Himmel fallen. So genannte Gurus machten mit ihren Telefonmarketingteams einen guten Verkaufsjob (mit viel Lob zum Ziel). Höher, schneller und weiter war kein Traum mehr. Natürlich wollten da Viele was vom Kuchen ab haben. Wie komme ich jetzt schnell an die Spitze? Im Hintergrund liefen die skurrilsten Geschichten ab. Eigentlich ging es nur darum sich sympathisch bzw. nett zu verkaufen. Irgendwie wurde in Deutschland einfach von den amerikanischen Trainern schamlos abgekupfert. Um so mehr die Geschichten umgeschrieben wurden, um so mehr trieb es komische Blüten. Es ging darum von Insolvenzen und Abstürzen zu schreiben und dann wieder ganz nach oben zu kommen.

Vom Tellerwäscher zum Millionär.

Es war wie bei der Goldgräberstimmung. Doch bei alledem blieb die Qualität auf der Strecke. Denn wird die Erfolgsgeschichte persönlich für einen besser, wenn man sie das tausendste Mal gehört hat. Das hat der Masse in Bereich Verbesserung und -änderung nichts gebracht. Großes Changemanagement ohne den wahren Change. Es wurde suggeriert und illusioniert bis der Arzt kommt. Wenn man sich seine persönliche Entwicklung von A-Z vorstellt, sind Viele bei C-D stecken geblieben. Das hat auch nicht das zigste Event und Seminar verändert.

Genau das war der Punkt für seriöse Arbeit und Ergebnisse.

Was hat sich jetzt von vor 30 Jahren zu heute bzw. bis in diese Krise geändert. Die Möglichkeiten über Google und Co. und Marketinggenies haben den Markt verändert. Heute wie damals wird durch Status, große Autos, hohe Werbeetats bis zum Privatjet auf dicke Hose gemacht. Es werden Events angepriesen wo dann noch irgendwelche Promis, Politiker und Stars als Zugpferde und Magneten engagiert werden. Die Masse lässt sich immer noch wie von einer hypnotisierenden Schlange führen. Keiner dieser Erfolgstrainer hat so eine (Corona-)Krise gemeistert, deshalb muss man mit Optimismus, Weitblick und nicht als Scharlatan an die Sache ran gehen.

Doch mit seriöser Beratung und Coaching hat das alles nichts zu tun. Doch die Chance (wie in dieser Krise) auf zu wachen ist immer da. Es geht darum in der persönlichen Entwicklung über die Punkte C-D in die anderen Regionen zu kommen.

Authentizität durch und durch. 

Keine Hirngespinste und Illusionen, sondern eine realistische und positive Entwicklung. Mir persönlich ging es immer darum keine Luftschlösser zu bauen, sondern Möglichkeiten auf zu zeigen. Es ist Vieles möglich, wenn man dran bleibt und immer das Beste aus jeder Situation macht.

Back to earth und to the roots – wenn man das möchte.

Ich hoffe ich konnte Dir die Augen richtig öffnen. Deinen Weg darfst Du gehen mit wem Du willst.

P.S.: Damals war der Aufschrei groß als ich einen ähnlichen Beitrag 2015 schrieb: „Schauspieler, Tänzer, Marktschreier oder Trainer und Coach?

Mit den besten Siegercoach-Grüssen,

Dein Swen-William😉 Worte bringen nichts, sondern Taten die Ergebnisse liefern: Einfach tun! Alles ist möglich!

Fotos: www. pixabay.com

2 Gedanken zu “Wie vor 30 Jahren die Erfolgstrainer auszogen die Welt zu retten!

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