Was will ich werden oder der Sinn des Lebens?

Hallo lieber Blogleser,

bestimmt ist Dir diese Frage schon öfter in Deinem Leben begegnet. Möglicherweise hast Du sie Dir schön öfter gestellt? Vielleicht sagen jetzt manche: „Gehe mir doch weg damit, wir sind gerade in der Corona Krise!“

Egal zu welcher Zeit und welchen äußerlichen Umständen die Frage ist essentiell!

Wenn ich mich jetzt mal an den Anfang meines Lebens zurück denke – bzw. an die Zeit wo ich mir die ersten Gedanken spielerisch darum gemacht habe. Was wollte ich da nicht alles werden: Pilot (geflogen nur in den Urlaub oder zur Tante in die USA), Koch (kochen ist heute eine Leidenschaft), Lokführer (hatte eine Eisenbahn auf der Bühne), Rockstar (spielte dann Tenorsaxophon in der Stadtkapelle Öhringen), Profifußballer (der Wille und das Können war da – doch der Widerstand der Eltern war grösser), u.v.m. – doch erst auch nicht Trainer bzw. Coach. Nach der mittleren Reife wollte ich dann schnell gutes Geld verdienen, um nicht meinen Eltern auf der Tasche zu liegen, wurde ich Offsetdrucker in der Druckerei Stäudle, wo mein Vater arbeitete. Eigentlich genau der falsche Weg mit der Person mit der ich sowieso viele Probleme im Leben hatte.

Wer trifft an der Weggabelung immer die richtige Wahl?

Die Träume bleiben wie man sieht. Wie war es bei Dir? Irgendwie kamen die Träume wieder und da war auf einmal der Traum vor vielen Menschen in einer Halle zu sprechen. Was ich später in der Bamberger Konzerthalle vor 5000 Menschen erreichte. Man muss einfach immer dran bleiben und nicht auf die Nein-Sager hören.

Bleiben wir doch am Anfang: Was hat wirklich gefehlt davon etwas um zu setzen?

Der Mut und der Wille! Wenn man etwas wirklich will – dann kann man durch eine lange Schmerzphase gehen, um etwas zu erreichen. Das Leben ist keine Gerade sondern eine Berg- und Talbahn. Davon kann ich ein Lied singen, von Moll zu Dur und wieder zurück. Also bin ich nicht an meinen Träumen und Wünschen gescheitert, sondern ich war noch gar nicht richtig bereit dafür den Willen auf zu bringen und den Schmerz zu erleiden.

Das ist so richtig wie das Amen in der Kirche. Wenn ich aus meinen Coachings und sonstigen Lebenserfahrungen diese Frage nach dem Sinn bzw. was jemand werden will gestellt habe, kamen wir immer wieder an den Anfangspunkt. Doch erstmal will doch jeder die ganz normalen Sachen vom Leben: Tollen Beruf, tolle Familie, tolles Haus und dann kommt die Gesundheit. In der Krise hat sich das ein bisschen verkehrt, da hat die Gesundheit den Sprung an die Spitze geschafft.

Doch wenn Träume und Wünsche nur Wolken bleiben, dann kann man nie am Ziel ankommen. Denn die meisten Starten gar nicht richtig! Oder sie landen bei einem Job wo sie leichter Geld verdienen um so über die Runden zu kommen. Das zieht sich wie ein roter Faden durch das Leben bzw. Familienleben.

Doch die Wolken kommen wieder und verursachen dann Schmerzen der Unerfülltheit!

Es gibt auch den Weg der Religion oder Spiritualität, wo Viele früher oder später möglicherweise landen. Doch einige nehmen auch den Weg in die Sackgasse Esoterik, denn der ist einfacher. Manche stellen sich einen Engel in die Ecke um ihn an zu beten, damit er ihnen das gibt was sie sich vorstellen. Einige gehen zu einem heute aktuellen Schamanen. Ein Schamane ist in meinen Augen die Wiedergeburt der Frau mit der Glaskugel. Irgendwie alles Irrwege von denen früher oder später derjenige wieder aufwacht bzw. dann in einer unguten Situation landet. Das reicht von psychischen bis zu körperlichen Krankheiten. Dieses Thema musste ich auch mal kurz beleuchten, denn es gehört zum Sinn es Lebens maßgeblich dazu.

Ganz egal was und wie Du es anstellst. Du musst bereit sein bildlich durch die Wüste (ohne viel Wasser!) zu gehen bzw. auch gegen den Strom zu schwimmen. Oder das Bild des Kapitäns auf einem Boot das in einem Extremsturm steckt und trotzdem am Ruder bleibt. Was bist Du bereit für Schmerzen zu ertragen bzw. was bist Du bereit auch finanziell zu riskieren?

Hier ist nochmal ein Zitat das Dir vielleicht die Augen öffnet: „Niemals in der Geschichte hat ein Mensch, der ein leichtes Leben führte, einen Namen hinterlassen, dessen es Wert wäre, sich zu erinnern.“ – Theodore Roosevelt

Mit den besten Siegercoach-Grüssen,

Dein Swen-William😉 Worte bringen nichts, sondern Taten die Ergebnisse liefern: Einfach tun! Alles ist möglich!

Fotos: www. pixabay.com

2 Gedanken zu “Was will ich werden oder der Sinn des Lebens?

  1. Dank für diese klaren Worte in diesen herausfordernden Zeiten, die aber auch Chancen und Möglichkeiten bieten, die ausgetreten Pfade zu verlassen und was neues zusätzlich zu beginnen!

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